Literarische Orte und Räume sind in den letzten Jahren vermehrt in den Blickpunkt mediävistischer Forschung gerückt. Imaginäre Orte sind für die Vorstellungs und Wissensgeschichte bedeutsam, zumal sie in systematischer Nähe zu epistemischen Formen (loci communes) stehen. Im Blick auf Narratologie und Motivgeschichte erweisen sie sich als wichtige Handlungs und Funktionsträger insbesondere epischer Gattungen. Das vorliegende Buch, das auf eine Siegener Dissertation von 2021 zurückgeht, widmet sich dem Motiv des Baumgartens in höfischen Romanen. Der Garten als umgrenztes Stück kultivierter Natur hat eine lange mythologische und poetische Tradition in Bibel und antiker Dichtung und gehört integral zur Topographie in lateinischer und volkssprachlicher Literatur des Mittelalters, wobei neben dem höfischen Roman epische Gattungen wie Bibel und Legendendichtung, Spielmanns und Heldenepik oder Novellistik berührt werden.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1866-5381.2025.02.19 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1866-5381 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2025 |
| Veröffentlicht: | 2025-11-21 |
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