Johann Joachim Eschenburg und die Künste und Wissenschaften zwischen Aufklärung und Romantik. Netzwerke und Kulturen des Wissens. Ed. Cord-Friedrich Berghahn und Till Kinzel
Der universal gebildete Aufklärer Johann Joachim Eschenburg (1743–1820) war akademischer Lehrer und Philologe, Literaturtheoretiker und -kritiker, Germanist und anglistisch orientierter Komparatist, Übersetzer und Musikästhetiker. Dass Eschenburgs Ansehen trotz – oder gerade wegen – seiner vielseitigen Interessen schon bei den Zeitgenossen getrübt war, illustriert Schillers und Goethes Xenion Beispielsammlung, das Eschenburgs Beispielsammlung zur Theorie und Literatur der schönen Wissenschaften (8 Bde., 1788–1795) aufs Korn nimmt: “Nicht Beispielsammlung, nein selber ein warnendes Beispiel, | Wie man nimmermehr soll sammlen für guten Geschmack.”
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