In ihrem Sammelband Diseases and Disorders in Contemporary Fiction. The Syndrome Syndrome wenden sich T. J. Lustig und James Peacock einem spannenden Fragenkomplex zu: wie haben die Neurowissenschaften die jüngste Literatur beeinflusst und inwiefern hat sich insbesondere die Darstellung psychischer Krankheit im Roman durch den neurological turn verändert? Die Autoren schlagen für Romane, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen, den Begriff der “Syndrome Novel” vor. Durch die Beiträge von Psychiatern, Literaturwissenschaftlern und Ärzten entsteht in diesem Band ein interdisziplinäres Forum, das zum Ziel hat Natur- und Literaturwissenschaft einander anzunähern.
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