Die Autofiktion bündelt gattungstheoretisch gesprochen das Spiel des Subjekts im Spannungsfeld zwischen Wahrheit und Fiktion. Das Genre wird seit der definitorischen und begrifflichen Setzung durch Serge Doubrovsky (1977) kontrovers diskutiert und ist durch zahlreiche literarische Veröffentlichungen – zumeist von Autoren, die dem literaturwissenschaftlichen Umfeld entstammen – weiter befeuert und im Aufwind.
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